Family Plot Der Krimi unter den Hitchcock-Filmen - Dietmar Heil - Rheinstetten
Dieser Film schwankt zwischen einem unterschwelligen Humor und starken Krimi-Aspekten.
Er beginnt in der Tiefe der Sitzung eines Mediums, das stetig auf der Suche nach “Fischen” ist, die m?glichst viel Geld abwerfen, um zusammen mit den detektivischen F?higkeiten seines Freundes (Bruce Dern) mehr aus dem Leben zu machen. Dann wechselt die Handlung pl?tzlich nach einer Vollbremsung an einem Fu?g?nger?berweg hin zum zweiten Hauptdarstellerpaar (William Devane und Karen Black), das sich auf eine andere Art der Geldbeschaffung spezialisiert hat: professionelle Entf?hrung.
Die Wege beider Paare verwirren sich immer mehr, bis zum spannend-komischen H?hepunkt, in dem die Fr?chte des “Entf?hrungsgesch?ftes” die Besitzer wechseln.
Das “Dumme” an dieser Geschichte ist, da? sich dieser (verd….) Eddie Shoebridge nicht nur gut versteckt hat, sondern auch gar nicht finden lassen will, und so wird aus einer scheinbar nicht allzu schweren Aufgabe eine zunehmend spannende und gef?hrliche Detektivgeschichte.
Fazit: ein klasse Film mit ausgezeichneten Schauspielern. Der letzte vom Altmeister des Suspense: der brilliant-komische H?hepunkt einer gro?en Karriere.
Die angeblich ?ber spiritistische F?higkeiten verf?gende Blanche erh?lt von einer greisen, wohlhabenden Kundin, Mrs. Rainbird, den Auftrag, deren verschollenen Erben ausfindig zu machen, um ihm den zustehenden Millionennachla? zukommen lassen zu k?nnen. Blanche, bei der es sich in Wirklichkeit um eine Schwindlerin handelt, wittert eine betr?chtliche Pr?mie und macht sich mit ihrem Freund, dem abgehalfterten Schauspieler und Taxifahrer George, auf die Suche nach dem Erben.
Dieser Arthur jedoch, der gar nichts von seiner adligen Herkunft ahnt, ist ein professioneller Krimineller geworden und plant zur Zeit mit seiner Geliebten Fran die Entf?hrung eines Bischofs. Als er erf?hrt, da? Blanche und George nach ihm fahnden, denkt er, die beiden wollten seine kriminellen Machenschaften aufdecken.
Ein Katz- und Maus-Spiel zwischen beiden Paaren beginnt, wobei keines der beiden bis zum Schlu? ahnt, bei wem es sich beim Gegen?ber um Wirklichkeit handelt.
“Familiengrab” war Alfred Hitchcocks letzter fertiggestellter Film und ist ein zu Unrecht unbekannteres Werk. Nach dem vorangegangenen Meisterwerk “Frenzy”, das in seiner Terrorisierung des Zuschauers noch weit ?ber den klassischen “Psycho” hinausging, ist “Familiengrab” ein wunderbar entspannter, weil unverkrampfter, und doch unglaublich spannender Film. Es ist eine wahre Lust zuzuschauen, wie Hitchcock die beiden Handlungsf?den um das kleine Schwindlerp?rchen Blanche und George und das Kriminellenpaar Arthur und Fran kunstvoll miteinander verkn?pft und die Personen aufeinander hetzt und gegeneinander ausspielt.
Hitchcock zieht alle Register seines K?nnens, ohne dabei den Zuschauer ?berw?ltigen zu wollen. Der Film bleibt immer heiter. Eine der rasantesten Szenen der Filmgeschichte, die minutenlange Fahrt eines Autors mit sabotierter Bremse eine mehrere Meilen lange Serpentinenstrecke einen absch?ssigen Gebirgshighway hinab, kr?nt den Film. : Familiengrab, Alfred Hitchcocks letzter Film, ist ein subtiler Spa?, der mithilfe einer verl?sslichen Besetzung Spannung mit geschicktem Humor verbindet. Die Handlung dreht sich um eine Entf?hrung und einen Diamantenraub durch ein Gangsterpaar (Karen Black, William Devane). Die Polizei scheint v?llig verwirrt zu sein, aber das h?lt eine fragw?rdige “Hellseherin” (Barbara Harris) und deren nicht sonderlich intelligenten Lover (Bruce Dern) nicht davon ab, die Spur aufzunehmen und das Verbrechen dann auch tats?chlich zu l?sen. Ist es ihr mit echten hellseherischen F?higkeiten gelungen? Diese Frage macht Harris’ ?berdrehte Darbietung so herrlich unterhaltsam. –Marshall Fine Family Plot
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